Anreisetag am 17. Februar 2016 nach Belek via Antalya
Die Anreise verlief genau nach Plan. Der detaillierte Bericht wird in Kürze in gewohnter Qualität hier veröffentlicht werden. Vorab schon mal die Bilder, damit alle schon mal einen kleinen Vorgeschmack erhalten können. Soviel kann aber schon berichtet werden: alle sind gut gelaunt und pünktlich am FJS Flughafen zu München erschienen und haben die Reise angetreten. Gleich nach dem Eintreffen und der Begrüßung durch den HC-Besten (der schon eine Woche vor Ort war) in Belek wurden die luxuriösen Suiten bezogen. Danach gab es das erste gemeinsame Abendessen und ein lockeres Ausklingen des Anreisetages in der Cigar-Lounge-Bar. Alle bereiten sich ab diesem Zeitpunkt mehr oder weniger gewissenhaft auf die erste Wertungsrunde vor. Die selbige nimmt ab 10:40 Uhr am ehemals Kaya Eagle, jetzt Kaya Palazzo ihren Lauf. Natürlich wird unser defending Champion Ernie Weidner die Ehre des ersten Schlages in diesem Jubiläums-Titansjahr wahrnehmen.
Erster Golftag am 18. Februar 2016 am Kaya Palazzo
Heute um 09:00 Uhr war das erste gemeinsame Frühstück angesetzt. Und es waren tatsächlich, zur Frühstückszeit doch eher selten, alle anwesend. Geplante Startzeit: Erster Abschlag vom defending Champion Ernie Weidner um 10:40 Uhr. Die Flightzusammenstellung wurde vor Ort durch die schon lieb gewonnene Vorgehensweise des Ballwurfes, festgelegt. Ein Geistesblitz vom sagenhaften Tiger verbunden mit einer fünf Euronenspende für den örtlichen Kindergarten an den Starter, bescherte uns eine Golfrunde ohne fremde Mitspieler. Im ersten Flight haben Ernie, der Tiger und Rainer Birdiemaker das Jahr eröffnet. Leider wurde unser Birdiemaker bereits auf der Driving-Range von der Hexe abgeschossen. Sein damit verbundenes Rückenleiden konnte nur durch eine selbstlose Ibuprofen-Spende des HC-Besten einigermaßen im Zaum gehalten werden. Wie das Orakel zu Delphi bereits vor Tagen prophezeit hat, fand der Eröffnungsschlag vom defending Champion nicht die Fairwaymitte, sondern landete am Begrenzungszaun zum Fußballplatz. Im zweiten Flight spielten unser Heinz Kiesel jr. und unser Hochzeiter Sir Fifty Lange. Wie bereits auch schon in den Vorjahren praktiziert, wurde am Rande der vierten Spielbahn der Getränkeeinkauf quer über die Hauptstraße nach Belek per Zuruf vom Birdiemaker organisiert. Bei mehr als schweißtreibenden Temperaturen (gut bayerisch: dampfig wars) entwickelte sich ein mehr oder weniger gutes Golfspiel. Und das immer unter Beobachtung unseres rekonvaleszenten und tapfer mitwandernden HC-Besten. Er begleitete den ersten Flight auf den Front-Nine und wechselte nach neun Löcher zum Schlußflight. Den Tagessieg holte sich unser Küken in Form einer Legehenne mit sehr guten 31 Nettopunkten. An dieser Stelle muß erwähnt werden, dass sämtliche Titans die Winterpause zur sichtbaren Gewichtsaufnahme mehr als genutzt haben. Den zweiten Platz sicherte sich heute, der gewohnt souverän aufspielende defending Champion mit 28 Punkten. Knapp dahinter holte sich unser Frühaufsteher und Häuslebauer Heinz Kiesel jr. den letzten Stockerlplatz mit 27 Punkten. Hier muss erwähnt werden, daß The Ping auf den Grüns wahrlich nicht vom Glück verfolgt wurde. Den vierten Platz mit sprichwörtlichem Pech an den Händen sicherte sich unser Tiger mit leider nur 21 Punkten. Die 18 Punkte vom Birdiemaker bedürfen keiner konkreten Bewertung. Sie sind aber sicherlich auch der auf der Driving-Range eingefangenen Rückenproblematik geschuldet. Nach der Runde ging es schnurstracks in die Brasserie. Dort haben sich die Titans an den Fischbrötchen und auch an den Süßigkeiten der Patisserie gelabt. Für ausreichend Getränke wurde natürlich auch gesorgt. Der mit dem anstrengenden Spiel verbundenen extreme Flüssigkeitsverlust wurde damit natürlich erfolgreich bekämpft. Hiermit veröffentlichen wir in gewohnter Form gleich noch den Zwischenstand zur Belektrophy:
1. Sir Fifty mit 31 Punkten
2. Ernie mit 28 Punkten
3. The Ping mit 27 Punkten
4. Tiger mit 21 Punkten
5. Birdiemaker mit 18 Punkten
Morgen steht der erste Titansfight des Jahres 2016 am ersten und ältesten Golfplatz der Türkei, dem National, auf dem Programm. Wir erwarten den Shuttlebus um 10:20 Uhr OEZ, da der erste Abschlag um 11:27 Uhr stattfinden wird. Die Planung des Abendprogrammes laufen auf Hochtouren und werden mit großer Vorfreude erwartet. Die Vorkommnisse werden dann natürlich morgen auf dieser Plattform veröffentlicht.

Ergebnis
Erster Titansfight am 19. Februar 2016 am altehrwürdigen National
Nach dem gemeinsamen Frühstück um 09:00 Uhr wurde vor der Abfahrt zum ersten Titansfight noch ein kleiner Frühschoppen eingestreut. Natürlich nur um die aufkommende Nervosität bereits im Keime zu ertränken. Pünktlich um 10:20 Uhr wurden wir per Shuttletransfer zum National gefahren. Auf der Hinfahrt wurde wie bereits üblich, ein kurzer Zwischenstopp beim Supermarkt unseres Vertrauens zur Getränkeaufnahme eingelegt. Neben den üblichen Getränken gab es heute zu unserem großen Erstaunen erstmals eine Dosenmaß Effes. Die Flighteinteilung ergab sich ja aus der Situation des Leaderboards. Somit spielten heute im ersten Flight die Titans Ernie Weidner, Sir Fifty Lange und The Ping. Mit diesem Flight ist heute unser fußkranker HC-Bester über den Platz gelaufen und hat nach bestem Wissen und Gewissen versucht die Funktion eines Vorcaddies zu übernehmen. Und dies sogar unter Verzicht auf die bis dato unverzichtbaren Gehhilfen. Den Abschluss haben heute der teilweise wiedergenesene Birdiemaker mit Tiger Stuber. Die Beiden nutzten auf Grund der Rekonvaleszenz des Birdiemakers ein Cart. Vor der Runde wurde aber von allen playing Titans auf der Driving-Range das umfangreiche Aufwärmprogramm durchgezogen. Damit die Titans ihren Fight unter Ihresgleichen austragen konnten, mußte eine kleine Korrektur der Startzeit vorgenommen werden. Den ersten Schlag zum ersten diesjährigen Titansfight hat somit unser Ernie Weidner bereits 20 Minuten vor der ursprünglich avisierten Startzeit erledigt. Als besonderes Highlight hat der gesamte erste Flight das Signature-Hole mit dem ersten Schlag getroffen. Dieses Inselgrün-Par 3 mit 115 Meter Länge stellt für jeden Amateur-Golfer eine besondere Herausforderung dar. Umso ungewöhnlicher muss die Trefferquote des ersten Flights gewertet werden. Der zweite Flight zeigte hier leider weniger Treffergenauigkeit. Nach deren Abschlägen ins Wasser durften sie die Dropping-Zone benutzen. Bei besten Wetterbedingungen wurde eine normale Titansrunde unter gewohnt höchsten mentalen Herausforderungen gespielt. Am Ende stand heute unser Ping mit 32 Punkten als Tagessieger fest. Die Freude über diese sportliche Wiederauferstehung hielt sich in Grenzen, da er von der Absage einer fest geplanten Festivität wie vom Blitz getroffen wurde. Den zweiten Platz belegte mit 30 Punkten unser sagenhafter Tiger, der sich mit dieser Leistung natürlich wieder in eine gute Position zum Gewinn seines ersten Sternes gebracht hat. Nach eigenen Aussagen ist ihm das aber nicht so wichtig, er wäre lieber auf eine fest datierte Hochzeit gegangen. Den letzten Stockerlplatz erkämpfte sich mit 29 Punkten unser defending Champion. Aber auch er konnte sich nicht lange über seinen Triumph freuen. Viel lieber hätte er unseren Tiger auf eine fest datierte Feierlichkeit begleitet. Mit Platz vier und 27 Punkten musste sich unser gestriger Tagessieger und zukünftiger Bräutigam Sir Fifty Lange begnügen. Seine Gefühlslage zur bereits fest eingeplanten Festivität ist uns leider nicht bekannt. Unser Birdiemaker hat auch heute wieder die rote Laterne mit indiskutablen 22 Punkten geholt. Dies ist aber auf sein noch nicht ganz ausgeheiltes Rückenleiden zurückzuführen. Aber viel mehr als dieser letzte Platz und sein starkes Rückenleiden schmerzt ihn, dass er unseren Ernie nicht auf die bereits mehrfach erwähnte Festivität begleiten darf. Selbstredend wäre der HC-Beste auch gerne auf die hier bereits mehrfach erwähnte Festivität gegangen. Sein gesamtes Reha-Programm war auf diesem Termin abgestimmt. Mit der Absage der bereits fest geplanten Festivität wurde der Heilungsprozess jäh unterbrochen. Eine vollständige Genesung scheint in weite Ferne gerückt. Bleibt hier nur noch den Zwischenstand der Belektrophywertung bzw. den ersten Zwischenstand zur Titanstrophy zu veröffentlichen:
Belektrophy:
1. The Ping mit 59 Punkten
2. Sir Fifty mit 58 Punkten
3. Ernie mit 57 Punkten
4. Tiger mit 51 Punkten
5. Birdiemaker mit 40 Punkten
Titanstrophy:
1. The Ping mit 32 Punkten
2. Tiger mit 30 Punkten
3. Ernie mit 29 Punkten
4. Sir Fifty mit 27 Punkten
5. Birdiemaker mit 22 Punkten
Nach der Rückkehr ins Hotel ging es wieder in die bereits lieb gewonnene Brasserie um die leeren Speicher wieder etwas aufzufüllen. Daran anschließend haben sich die Titans zurückgezogen um sich auf das gemeinsame, fest datierte Abendessen vorzubereiten. Das Abendessen stand im Zeichen der Verarbeitung der besonderen Hiobsbotschaft. Jeder Titan durfte seine Sicht der Dinge in dieser Angelegenheit in einer sehr emotionslosen, wie gewohnt ruhigen Weise zum Ausdruck bringen. Alle Versuche, dieses Thema abschließend zu behandeln, wurde immer wieder sofort im Keime erstickt. Damit muss der Verursacher dieser traurigen Angelegenheit für immer leben. Aber auch diese harte Probe der Konsistenz der Titansgemeinschaft werden wir überstehen müssen.

Ergebnis
Dritte Wertungsrunde zur Belektrophy auf dem PGA Sultan am 20. Februar 2016
Nach einer tränenreichen Nacht, in der die Titans die Trauer der Nichtberücksichtigung einer fest eingeplanten Festivität zu verarbeiten hatten, kamen alle trotzdem pünktlich um 09:00 Uhr zum Frühstück. Die Müdigkeit war allein der Trauerarbeit geschuldet. Nach dem Frühstück wurde der schon übliche Frühschoppen auf der sonnendurchfluteten Terrasse mit den lieb gewonnenen Getränken eingeläutet. Die Gedeckfolge wurde aber per sofort mit der Getränkeart Martini bianco, geschüttelt und nicht gerührt, ergänzt. Vielen Dank dafür, Birdiemaker! Pünktlich um 11:00 Uhr wurden wir vom Shuttlebus zu unserem heutigen Spielort, dem PGA Sultan, gefahren. Trotz erheblicher Rückenschmerzen ließ es sich unser Birdiemaker natürlich nicht nehmen, für den Getränkenachschub am ortsansässigen Süpermarket zu sorgen. Da wir zum sofortigen Start animiert wurden, entfiel heute die ansonsten übliche Aufwärmphase auf der Range. Im ersten Flight sind heute das Aubinger Duo The Ping und Rainer Birdiemaker zusammen mit unserem Neu-Dachauer-Hochzeitsfeier-Ausladerer Sir Fifty Lange auf die dritte Wertungsrunde zur Belektrophy gestartet. Den Abschluss der Wettkämpfer bildeten heute Ernie Weidner und Tiger Stuber zusammen mit unserem gehbehinderten HC-Besten. Trotz unserer langjährigen Spieltradition der Titans in Belek haben wir diesen Kurs heute zum ersten Mal bespielt. Unisono habe alle Beteiligten den hervorragenden Platzzustand hervorgehoben. Außerdem zeigten sich alle vom Design des Platzes mehr als angetan. Einzig allein die Kleiderordnung in Form einer Jogging-Hose unseres The Ping war dieses Ambientes nicht würdig. Leider hat der Rest der Titans ob ihrer extremen Fokusierung auf ihr Spiel, diesen Faux-Pas erst an der dritten Wertungsbahn bemerkt. Somit konnten wir The Ping nicht mehr in den Pro-Shop auf The Ping 2.0 upgraden. Der zweite Flight wurde 18 Löcher lang von einer tourettekranken Wimmerliese bedrängt. Als aber dann unser Ernie einen sicher als gelocht geglaubten Put um Welten an Loch 15 vorbei gesliced hat, reichte es unserem Tiger. Er musste mit seiner liebenswürdigen, zurechtweisenden und ruhigen Art die Trulla in ihre sehr engen Grenzen weisen. Allein die sehr späte Intervention vom Tiger dokumentiert seine bereits sagenumwobene Geduld. Dann kommen wir zur Verkündung der Ergebnisse: den Tagessieg hat heute mit 31 Punkten unser gross aufspielender Tiger Stuber verdientermaßen eingefahren. Speziell seine Putleistung war heute überdurchschnittlich gut und sollte hiermit extra lobend erwähnt werden. Den zweiten Platz konnte sich mit 29 Punkten Sir Fifty Lange sichern. Seine Leistung war nur möglich, weil er ja nichts an traumatischen Erlebnissen zu verarbeiten hatte und sich weiterhin zur Gesellschaft der Festivitätsteilnehmer zählen darf. Dritter wurde mit überragenden 27 Punkten unser rückgradloser Birdiemaker. Vor dieser kämpferischen, schmerzhaften, beinahe heroischen Leistung ziehen alle Beteiligten ihre Kappe. Mit jeweils schwachen 23 Punkten haben sich den letzten Platz die Titans Ernie Weidner und The Ping geteilt. Somit ergibt sich folgendes Leaderboard zur Belektrophy:
1. Sir Fifty mit 87 Punkten
T2 „Tiger mit 82 Punkten
T2 „The Ping mit 82 Punkten
4. Ernie mit 80 Punkten
5. Birdiemaker mit 67 Punkten
Nach dem gemeinsamen Abendessen, Uhrzeit wie in Stein gemeißelt: 19:30 Uhr, an der vom Fifty Lange reservierten Örtlichkeit (viel zu kleinen Tisch) haben sich die Titans wieder zum kleinen bunten Abend am Durchgang zur Cigar-Lounge-Bar eingefunden. Natürlich schwebt der zweite Titansfight über den Köpfen der playing Titans. Der wiederum wird morgen auf dem ehemaligen TAT Beach Golf Club ausgetragen. Die Umbenennung unseres gefühlten Heimatplatzes hier in Belek in Titanic Golf Club fand ohne unser Wissen und Zutun statt. Einzig die schlechte Wetterprognose könnte dieses Grossereignis noch kippen. Die Entscheidung über die Austragung wird morgen nach dem Frühstück nach der Realisation der tatsächlichen Großwetterlage gefällt. Des weiteren steht morgen die alljährlich wiederkehrende Wattweltmeisterschaft auf der Agenda. Die Verhandlung mit dem ultragstrengen, zufällig anwesenden, Hauptschiedsrichter laufen auf Hochtouren.

Ergebnis
Zweiter Titansfight wurde vom Winde verweht und vom Blitz getroffen
Wie bereits gestern im Tagesbericht erwähnt wurde unser Beleker Heimatclub kurzerhand von TAT Beach in Titanic Golf Club umbenannt. Groteskerweise wurde somit "unser" Golfplatz von genau jenen Leuten übernommen, die in den Jahren zuvor explizit per großem Schild am ersten Abschlag darauf aufmerksam gemacht wurden, daß sie auf diesem Golfplatz unerwünscht sind. Das Verbot war Ergebnis einer schweren Körperverletzung durch den Bauherrn. Dieser hat mittels Vorschlaghammer in der Bauphase des an den Golfplatz anschließenden Neubaus des Titanic Hotels seinen Argumenten versucht, einen bestimmten Nachdruck zu verleihen. Beim heutigen Frühstück mussten wir leider auf die Anwesenheit unseres Rückenkranken Birdiemakers verzichten. Auch die restlichen Titans waren ob der Wettersituation nicht besonders in Titansfight-Laune. Es wurde entschieden, erst einmal zum Golfplatz zu fahren. Dort würde man dann versuchen den Fight auf Morgen zu verschieben. Das heute Morgen vorherrschende Wetter ist nicht angetan einen würdigen Rahmen für den zweiten Titansfight 2016 abzugeben. Zur Frühstückszeit hat es zwar nicht geregnet, aber die Windgeschwindigkeiten von gefühlt 130 km/h lassen einen geordneten Spielbetrieb aus unserer Sicht nicht zu. Allein die Verantwortlichen der Golfplätze hier in Belek haben dazu leider schon des öfteren eine eigene, ganz besondere Sicht auf diese Wetterfragen an den Tag gelegt. Also bedarf es einer Klärung vor Ort. Die Situation hat sich sukzessive verschlechtert und es gab vor Ort nur ein kleines Geplänkel ob der Bewertung dieser Wettersituation. Die Titansschlacht wurde auf morgen Früh zur gleichen Zeit wie heute verlegt. Kaum waren die Titans wieder im Hotel zurück ist über Belek eine Gewitterfront deluxe gezogen. Sturmböen mit Blitz und Donner gepaart mit Starkregen quer gegen die Fensterscheiben. Selbst für die eigentlich wetterresistenten Titans erwies sich somit die Spielverlegung als die einzig richtige Entscheidung. Somit wurde der heutige Tag zum Regenerationstag erklärt. Natürlich haben die einen oder anderen der Reisegruppe die Zeit genutzt und sind nach Kadriye gefahren um die geplanten Einkäufe zu erledigen. Danach stand das gemeinsame Mittagessen auf der Tagesordnung. Unmittelbar danach zog der Titanstross zum Austragungsort der internationalen Watt-WM in die liebgewonnene Cigar-Bar. Unter Aufsicht des zufällig anwesenden, diesmal mehr als parteiischen ultrastrengen Oberschiedsrichters nahmen die Protagonisten das Spiel auf. Die Titelverteidiger Sir Fifty Lange mit seinem Partner Rainer Birdiemaker traten gegen die Herausforderer Tiger Stuber nebst seinem langjährigen Partner Heinz Kiesel jr. an. Die ungewöhnlich frühe Startzeit nahm einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das Spielgeschehen. Pünktlich um 15:00 Uhr startete das Spektakel von dem leider keinerlei Bild- und Tonmaterial vorhanden ist. Schnell gingen die Herausforderer mit 2:0 in Führung. Das Event drohte in Langeweile zu ersticken, da die Übermacht von Kiesel/Stuber schier erdrückend war. Durch kleine Unaufmerksamkeiten der Herausforderer kamen die Titelverteidiger zu einem zwischenzeitlichen Ausgleich von 2:2. Somit musste ein 5. Satz für die Entscheidung sorgen. Den sicherten sich die Herausforderer in eidrucksvoller Weise mit nur zwei abgegebenen Punkten. Somit stehen die Wattweltmeister 2016 mit Kiesel/Stuber wie in Stein gemeisselt fest. Zur Frustbewältigung des einen oder anderen wurde noch eine Partie "Nürnbergerln" zelebriert. Diese wiederum führte am Ende doch wieder zu noch mehr Frust eines Einzelnen. Der weitere, späte Nachmittag stand zur freien Verfügung. Die Titans haben sich später wie gewohnt um 19:30 Uhr zum Abendessen getroffen. Nach Genuss diverser Köstlichkeiten haben sich unser Kiesel Heinz jr. und unser Frustbewältiger Rainer Hlavnicka bereits sehr Früh zur Ruhe begeben. Da der auf morgen verschobene, zweite Titansfight bereits seine Schatten voraus wirft, ist damit zu rechnen, dass der heutige bunte Abend etwas weniger exzessiv ausfallen wird. Oder auch nicht.

Ergebnis
Zweiter Titansfight am Titanic Golf Club am 22. Februar 2016
Da sich am gestrigen Nachmittag die letzten Gewitterwolken verflüchtigt haben, erwies sich die Entscheidung, den anstehenden Titansfight auf heute zu verschieben, als goldrichtig. Einzig der orkanartige Wind wollte nicht weichen und stellte alle Titans vor erhebliche Probleme während der heutigen Runde. Der durch unseren Reiseleiter deluxe für 40,- Euronen organisierte Shuttlebus war überpünktlich um 07:58 Uhr vor der Hoteltür. Nach dem problemlosen Shuttledienst zum Titanic Golf Club und dem dortigen Einchecken hat sich ein Teil der Titans auf der Driving Range eingeschlagen. Unser Birdiemaker hat es vorgezogen zusammen mit unserem Tiger im Clubhaus am wärmenden Kamin einen Frühschoppen zu genießen. Allein die Preisgestaltung ließ die Vermutung aufkommen, daß es sich bei dem 0,33l Erdinger Weißbier und dem 0,5l Effes um flüssiges Gold handeln musste. Die aufgerufenen 15,- Euronen incl. Bedienungsgeld sprechen eine deutliche Sprache. Um 08:57 Uhr startete dann endlich der Flight der Führenden im Leaderboard auf dem mehr oder weniger menschenleeren Platz. Man könnte meinen, dass der Platz für eine private Wettspielrunde extra für die Titans gesperrt wurde. Ernie Weidner eröffnete die Runde mit zwei Abschlägen und mutierte sofort zum aggressiv Leader. Die Kommentare seiner Kollegen nahm er zum Anlass, seiner Meinung sehr ausdrücklich Gehör zu verschaffen. Damit hat er seine zwei Sensibelchen im Flight, Tiger Stuber und Kiesel Heinz jr., mehr als verunsichert. Dies kann man deutlich an den Ergebnissen der Beiden erkennen. Den Abschluss bildeten heute Sir Fifty mit dem in aller Ruhe aufspielenden Birdiemaker. Diese Beiden wurden vom fussmaladen HC-Besten begleitet. Aber auch dort hat sich die Ansage vom Ernie noch deutlich zu erkennen gegeben. Der Heimatplatz der Titans präsentierte sich in einem hervorragenden Pflegezustand. Bei strahlendem Sonnenschein, aber leider heftigem Wind mit Spitzengeschwindigkeiten, wo anderenorts Faschingsfeiern abgesagt werden, spielten die Titans eine unterdurchschnittliche Runde. Besonders erwähnenswert waren die drei "Ladies in a row" vom Tiger Stuber an einem Par 3 Loch. An diesem Loch hat also der Tiger seinen Score nicht verbessern können. Die Titans Ernie Weidner und Sir Fifty Lange holten sich heute den Tagessieg mit 27 Punkten. Dritter wurde heute der sehr windfühlige Tiger Stuber mit 21 Punkten. Mit 18 Punkten hat sich unser Heinz Kiesel jr. ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert, aber es hat heute zumindest für den vierten Platz gereicht. Die 14 Punkte vom Birdiemaker wollen wir nicht weiter kommentieren. Somit ergibt sich folgender neuer Zwischenstand zur Belektrophy:
1. Sir Fifty mit 114 Punkten
2. Ernie mit 107 Punkten
3. Tiger mit 103 Punkten
4. The Ping mit 100 Punkten
5. Birdiemaker mit 81 Punkten
In der Titanstrophywertung ergibt sich somit ein neuer Zwischenstand, den wir hier natürlich auch noch veröffentlichen:
1. Ernie mit 56 Punkten
2. Sir Fifty mit 54 Punkten
3. Tiger mit 51 Punkten
4. The Ping mit 50 Punkten
5. Birdiemaker mit 36 Punkten

Ergebnis
Entscheidung um die Belektrophy 2016 am 23. Februar am Kaya Palazzo
Gleich nach dem Frühstück sind die Titans zum Kaya Palazzo gegangen um sich auf der Range auf den entscheidenden Fight für die Belektrophy einzuschlagen. Heute hat aber unser Heinz Kiesel jr. mit einer kleinen Spende an den örtlichen Kindergarten für eine frühere Startzeit gesorgt. Somit haben um 10:24 Uhr die Leaderboard-Führenden Ernie Weidner, Tiger Stuber und Sir Fifty Lange nach einer fussballerischen Glanzleistung die Runde aufgenommen. Schon vor dem Start war abzusehen, dass allein Ernie Weidner noch die Chance hatte, den Sir Fifty Lange abzufangen. Unsere Aubinger Strohballenschmeisser hatten sich ein Cart genehmigt und wollten so den letzten Golftag hier in Belek ohne Druck genießen. Schon nach den ersten drei Löchern, die unser Sir Fifty allesamt in Par gespielt hatte, sind die Chancen vom Ernie, ihm seinen ersten Titelgewinn noch streitig zu machen, auf den Nullpunkt gesunken. Somit war die Entscheidung bereits nach den ersten neun Löchern zu Gunsten von Sir Fifty Lange gefallen. Die Back-Nine verliefen mehr oder weniger ereignis- und emotionslos. Die 33 Nettopunkte sprechen eine deutliche Sprache. Vor allem wenn man auf die erzielten Ergebnisse der restlichen Titans schielt. Den zweiten Platz mit DREIZEHN Punkten Rückstand hat heute unser Heinz Kiesel jr. erkämpft. Dritter und somit letzter Platz auf dem Stockerl wurde völlig überraschend der wieder genesene Birdiemaker Rainer Hlavnicka. Den geteilten letzten Platz mit jeweils 18 Punkten eroberten sich die Ex-Schubert-Strasse-2-Nachbarn Ernie Weidner und Tiger Stuber. Somit ergibt sich folgender Endstand zur diesjährigen Belektrophy:
1. Sir Fifty mit 147 Punkten
2. Ernie mit 125 Punkten
3. Tiger mit 121 Punkten
4. The Ping mit 120 Punkten
5. Birdiemaker mit 100 Punkten
Nach der Rückkehr ins Hotel haben wir uns alle in der Brasserie zu einem kleinen Imbiss getroffen. Gleich nach der Stärkung wurde den Rules entsprechend der Pokal vom letztjährigen Belektrophy-Sieger HC-Bester an den neuen und erstmaligen Belektrophychampion Sir Fifty Lange übergeben. Es war in der gesamten Geschichte der Titans die Entscheidung mit dem größten Punkteabstand. Dieser Umstand drückt die Überlegenheit vom Sir Fifty Lange in dieser Saisoneröffnungswoche am Besten aus. Mit Blick auf den Zwischenstand der Titanstrophywertung erhoffen sich alle Beteiligten einen etwas spannenderen Verlauf der anstehenden Wettkämpfe. Die anschließende, kleine Diskussion über die eine oder andere Spielweise führte zu einem etwas unübersichtlichen Konsum von diversen Getränken. Das wiederum führte beim Verlassen der Örtlichkeit zu einer Kollision von Ernie mit Tragebag vs. zweier Eingangsflügeltüren. Durch diese elementare Erschütterung sprangen einige Golfbälle quer durch das Kaya Palazzo Golf Hotel. Aber unser Ernie hat die Bälle mehr oder weniger geschmeidig alsbald wieder in seinem Bag verstaut. Die Titans haben sich dann zurückgezogen um sich auf das Abendessen vorzubereiten und ihre Sachen für die morgige Heimreise zu packen. Leider müssen wir hier auch noch mitteilen, dass unser Birdiemaker beim Besuch des Hamams ausgerutscht ist und sich wahrscheinlich den Zeigezeh gebrochen hat. Diese Solidarität mit dem HC-Besten sucht seinesgleichen. Die Krücken werden somit einer neuen Bestimmung zugeführt. Gute Besserung! Zum Abendessen waren bis auf Ernie Weidner auch alle pünktlich anwesend. Nach einer halben Stunde wurde dieser aber mit einem Weckruf in die vertraute Runde zurückgeholt. Kaum hatten wir das letzte Abendmahl abgeschlossen, ging es in die heute total überfüllte Stamm-Cigar-Bar. Dort gab es neben den bereits gewohnten Getränkefolgen das CL-Spiel Juve vs. Bayern mit den beiden Fachkommentatoren Stuber/Hlavnicka zu sehen. Sie sind weltweit für ihre objektive und vor allem neutrale Bewertung bekannt. Wir werden hier den Abend ausklingen lassen und verabschieden uns hiermit von den Besuchern dieser Seite mit einem dreifachen
"Gülle, Gülle"

Ergebnis
Abreise am 24. Februar 2016
Heute haben wir uns um 07:00 Uhr zum letzten Frühstück im Kaya Palazzo getroffen. Alle hatten ihre Sachen gepackt und hatten auch an der Rezeption schon alles erledigt. Der Shuttlebus zum Flughafen war ebenfalls überpünktlich zur Stelle. Der Transfer verlief ohne Probleme. Am gefühlt menschenleeren Flughafen von Antalya lief ebenfalls alles wie am Schnürchen ab. Kein Titan hatte Probleme bei der Ausreise. Es waren ja alle Pässe am Mann und somit auch keiner mehr auf der Oberseite des Minibar-Kühlschrankes versteckt. Die Titans Birdiemaker, Ping und HC-Bester gönnten sich für den Rückflug noch XL-Sitzplätze. Dies war im Falle des HC-Besten seiner Rekonvaleszenz geschuldet. Über die Solidarität seiner Kollegen hat er sich sehr gefreut. Nach einem überpünktlichen, sehr ruhigen Flug ins kühle München haben sich alle über die rasche Abwicklung an der Gepäcksausgabe gewundert. Nach kurzer Verabschiedung ist dann jeder seines Weges gezogen. Und wieder war diese Woche leider viel zu schnell zu Ende gegangen. Bleibt nur noch der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass wir auch den nächsten Saisonauftakt dermaßen sportlich harmonisch wiederum hier in Belek verbringen werden.
















































































































































